Antike kulturelle Beziehungen - Symposium in Mulhouse

16.04.2012, 13:58 von Raphaelle Grisel

SoPHiA lud ein in die Université de Haute-Alsace

SoPHiA -  'Société, Politique et Histoire de l'Antiquité' luden am 30. und 31.03.2012 unter dem Titel 'Point de vue de l'autre - Relations diplomatiques et culturelles dans le monde méditerranéen' internationale Kolleginnen und Kollegen zu Vortrag und Diskussion ein.

Über das Thema 'Cassius Dio - ein Graeco-Römer des 2. Jahrhunderts' etwa sprach Frau Prof. Dr. Marie-Laure Freyburger, Université d'Haute-Alsace. Cassius Dio (ca. 155-235 n.u.Z.) steht für eine glückliche Verbindung von antiker griechischer und römischer Kultur. Leben und Werk dieses 'comes principis' – ‚Vertrauten’ und auch ‚Statthalter’ des Princeps, des Kaisers –, Historikers und Übersetzers zwischen den Kulturen weisen hohe Aktualität auf; gerade für das Zusammenwachsen einer Gebiets wie der Metropolregion Oberrhein.

Um nur eine bleibende Botschaft Cassius Dios und seiner Zeit aus dem Vortrag von Frau Prof. Freyburger zu zitieren: "La fameuse expression utraque lingua eruditi résume bien l’idéal culturel de l’Empire romain tout entier." - Sowohl die Beherrschung des Lateinischen als auch des Griechischen gehörte zur Standardausrüstung profunder Bildung seiner Epoche. Die Bestände der bedeutendsten Bibliotheken des kaiserzeitlichen Roms waren mit heutigem Begriff 'zweisprachig'.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in dem Band: Freyburger, Marie-Laure et al. (Hg.), Visions grecques de Rome : Griechische Blicke auf Rom, Edition bilingue français-allemand. Paris, 2007 - in gut sortierten Bibliotheken ausleihbar.

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