Kultur
Der Kulturbereich ist hervorragend dafür geeignet, Menschen einander näher zu bringen und die Verständigung zu fördern. Das Oberrheingebiet hat kulturell viel Interessantes zu bieten. Historische Stätten, Museen, Musik- und Theateraufführungen, Film und Fernsehen sowie europaweit ausgerichtete Festivals stehen für Offenheit, Kreativität und Engagement in der zweisprachigen Region.
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Jugend
Engagement für die Jugend ist am Oberrhein ein Anliegen, das ernst genommen und gefördert wird. Die Initiativen und Aktivitäten, die an junge Menschen aus den drei Ländern am Oberrhein gerichtet sind, reichen von grenzübergreifenden Begegnungen bis zu gemeinsamen Projekten.
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Gesundheitswesen
Der Oberrhein verfügt über ein ausgezeichnetes Versorgungsangebot im Gesundheitsbereich. Mit der europäischen Rechtsprechung zur Erstattung grenzübergreifender medizinischer Leistungen und dem deutsch-französischen Rahmenvertrag über die grenzübergreifende Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich vom 22. Juli 2005 wurden für einen Teil der Bürger des Oberrheingebiets die Möglichkeiten für die Inanspruchnahme von Behandlungs- und Pflegeleistungen erleichtert. Ein weiterer Rahmenvertrag über die Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich zwischen Frankreich und der Schweiz ist derzeit in Vorbereitung.
Es gibt zudem zahlreiche Kooperationen zwischen Krankenhäusern und Notfalldiensten.
Veranstaltungen im Bereich Gesundheitsfürsorge wie die Foren „Gesundheit ohne Grenzen” (2003 und 2005) sowie die Tätigkeit des Expertenausschusses „Gesundheit” der Oberrheinkonferenz tragen dazu bei, die Situation stetig zu verbessern.
Nicht zuletzt finden sich am Oberrhein auch herausragende Kompetenzen im Bereich der medizinischen und pharmazeutischen Forschung und allgemein in den Life Sciences. Im Rahmen eines deutsch-schweizerischen Pilotprojektes im Raum Basel-Lörrach können Patienten sich unter bestimmten Bedingungen im Nachbarland behandeln lassen.
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Katastrophenschutz und polizeiliche Zusammenarbeit
Auslöser einer vertieften Zusammenarbeit im Bereich Katastrophenhilfe und polizeilicher Zusammenarbeit war der Brand einer Chemie-Lagerhalle im Sandoz-Werk1986 inSchweizerhalle. Auf der Basis von regelmäßigen gemeinsamen Katastrophenübungen wurde im Jahre 1999 eine Arbeitsgruppe Katastrophenhilfe der deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheinkonferenz gebildet. Um eine möglichst optimale Organisation der gegenseitigen Hilfe zu gewährleisten, müssen die Mitglieder der Arbeitsgruppe drei unterschiedliche Bevölkerungsschutz und Verwaltungssysteme berücksichtigen und zugleich Sprachbarrieren überwinden.
Die polizeiliche Zusammenarbeit am Oberrhein basiert auf dem „Lahrer Protokoll” vom September 1997, dem „Mondorfer Abkommen” vom Oktober 1997 und dem deutsch-schweizerischen Polizeivertrag vom April 1997, wodurch die Voraussetzungen für eine direkte operative Zusammenarbeit der Polizeien geschaffen wurden. Der Austausch von Kriminalitätslagebildern und die Übermittlung von Erkenntnissen zu Straftaten und Straftätern bietet die Grundlage für gemeinsame Streifen und Fahndungsaktionen beiderseits des Rheins in Südbaden und im Elsass. Auch mit der Schweiz bestehen entsprechende Vereinbarungen zum Austausch von Beamten bei Großveranstaltungen und Fahndungen sowie zur gegenseitigen Unterstützung bei polizeilichen Sicherheitslagen.
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